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Routen der Baukultur – nicht nur für Architekturfreunde

Entdecken Sie auf drei Routen die regionale Baukultur der Wesermarsch. Erfahren Sie mehr über das wechselvolle Leben in der Marsch. Wasser, Moor und Marsch haben nicht nur die Menschen geprägt, sondern auch eine ganz besondere Architektur hervorgebracht: niederdeutsche Hallenhäuser, Akerbalkenscheunen und herrschaftliche Landsitze warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

 

 

Wurtenroute Route der Baukultur Steinhaus in Langwarden

Die Wurtenroute – zu den Inseln im Landesinneren

Wenn Sie sich in der Wesermarsch umschauen, werden Ihnen immer wieder Orte begegnen, die „warden“ im Namen tragen: Fedderwardersiel, Langwarden und Ruhwarden sind nur drei Beispiele. Allen „Warden“ ist gemein, dass sie ursprünglich Wurtendörfer waren. Wurten, auch Warften genannt, sind künstlich aufgeschüttete Siedlungshügel. Schon von Weitem können Sie in der ansonsten flachen Marschlandschaft die alten Hügel sehen.

STRECKENLÄNGE: 24 km

Strecke der Wurtenroute von Routen der Baukultur

Wenn Sie sich auf die Wurtenroute in Butjadingen begeben,
erwarten Sie u.a.:

  • alte Hafenanlage Fedderwardersiel von 1823
  • St.-Laurentius-Kirche aus dem 12. Jahrhundert
  • Steinhaus aus dem 14. Jahrhundert
  • Brauhaus von 1808
  • Wohnhaus mit Treppengiebel von 1885
  • Erste Butjadinger Molkereigenossenschaft von 1885
  • Ostfriesisches Gulfhaus von 1795
  • Dorfwurt Sillens aus dem 1. Jahrhundert

Streckenverlauf der Wurtenroute zum Download auf gpsies.com

Moorhufenroute Route der Baukultur Hallenhaus in Neuenfelde

Moorhufenroute – auf den Spuren der Moorbauern

Entlang der Moorhufenroute können Sie in die Welt der Moorbauern eintauchen. Im Herzen der Wesermarsch warten entlang der Strecke alte Hofanlagen auf Sie: in dichter Reihe entlang der Straße gebaut, sind die Grundstücke meist nur 20 bis 50 Meter breit, aber stoßen hinter den Höfen bis zu acht Kilometer tief in die Landschaft hinein. Stich für Stich kultivierten die Moorbauern früher das hinter ihren Höfen liegende Moor für die Landwirtschaft.
Die Flurstücke, die bei der schweren und langwierigen Arbeit entstanden, nennt man Hufe. Heute begegnen Ihnen auf der Strecke sehenswerte Baudenkmäler: die Moorhöfe mit ihrem weißem Fachwerk, Ziegelmauern und Reetdach.

STRECKENLÄNGE: 24 km

Strecke der Moorhufenroute von Routen der Baukultur

Zwischen Elsfleth und Moorriem können Sie u.a. folgendes entdecken:

  • Herrschaftlicher Landsitz Wilhelm Freels von 1890
  • Zweiständerhaus von 1837
  • Zweiständerhaus von 1804 mit Wohnhaus von 1901
  • Fachwerkkirche St.-Anna von 1620
  • Ankerbalkenscheune (Moorriemer Landcafe)
  • Rauchhaus von 1759
  • Ehemaliges Jagdschloss des Oldenburger Grafen von 1653
  • Zollhaus von 1623

Streckenverlauf der Moorhufenroute auf gpsies.com

Flussroute Route der Baukultur Hallenhaus in Neuenhuntorf

Die Flussroute – zu den Perlen am Ufer

Wie Perlen an einer Schnur erwarten Sie die kleinen Dörfer im Süden der Wesermarsch. Dicht gedrängt stehen die kleinen Reetdachhäuser in Orten wie Weserdeich, Warfleth und Ganspe.
In der Nähe von Weser und Hunte haben die Menschen früher Ihre Häuser gebaut, den Giebel Richtung Deich gerichtet. Rund um Berne können Sie nicht nur das im 15. Jahrhundert gegründete Straßendorf Neuenhuntdorf mit seinen Gulfscheunen und Hallenhäusern entdecken.

STRECKENLÄNGE: 31 km

Strecke der Flussroute von Routen der Baukultur

Erkunden Sie auf der Flussroute auch:

  • Niederdeutsches Hallenhaus von 1855 und Wohnhaus von 1906
  • Wohnhaus von 1896 und Gulfscheune von 1905
  • Wohnsitz eines Gutsverwalters von 1687
  • Gut Neuenhuntdorf von 1678
  • Vierständerhaus von 1927 (Café 21)
  • Handels- oder Handwerkshaus
  • Niederdeutsches Hallenhaus und Ankerbalkenscheune
  • Tabak- und Zigarrenfabrik von 1804
  • Schifferkirche St.-Marien von 1425

Streckenverlauf Flussroute auf gpsies.com